Sachsen hat weiterhin Bedenken gegen den in Tschechien beabsichtigten Bau der Staustufe Děčín. Auf die Umwelt in Sachsen wären negative Auswirkungen zu befürchten. Das ist das Ergebnis der Stellungnahme des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, über die Staatsminister Thomas Schmidt das Kabinett unterrichtet hat. Mit Blick auf den Arten- und Naturschutz seien Beeinträchtigungen des an der Grenze beginnenden FFH-Gebietes „Elbtal zwischen Schöna und Mühlberg“ nicht ausgeschlossen. Darüber hinaus ändern sich durch den Anstau des Wassers auch die Strömungsverhältnisse elbabwärts. Ein Nachweis, in welchem Maße dadurch Ökosysteme und Arten im sächsischen Abschnitt der Elbe beeinträchtigt werden können, ist in den Unterlagen nicht erbracht. Die Stellungnahme wurde dem Tschechischen Umweltministerium fristgerecht im Rahmen einer grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung übermittelt. (TVM)
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