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Artikel vom: 29.12.2011
Sport frei am Runden Tisch

Sport kostet Geld und das auch in der Sportstadt Riesa. Dafür, dass kein Geld im Stadtsäckl ist, soll jetzt Transparenz in der Vergabe von Steuermitteln an Sportvereine durch einen „Runden Tisch des Sports“ geschaffen werden. Eine Art Kommision aus Sportfunktionären und Stadträten soll ein Fördersystem erarbeiten. Damit kann dann, wer auch immer, fundiert und gerecht alle Sportler in Riesa fördern.
8 Thesen präsentierte der ehemalige Präsident des SC Riesa Siegfrid Martick als Ergebnis einer 12 monatigen Arbeit der Sportarbeitsgruppe vor interessiertem Publikum im Ratssaal. 8 Thesen in denen nichts Neues steht, das aber schwarz auf weiß. Damit soll das bisherige System der Mittelvergabe von der städtischen Tochter FVG zur Mutter Stadtverwaltung wechseln und somit innerhalb der Familie revolutioniert werden. Anders gesagt, in Zukunft werden die Leute über die Vergabe von Fördermitteln entscheiden, die es bisher im Aufsichtsrat der Förder- und Verwaltungsgesellschaft auch schon taten.
Revolutionsführer Siegfried Martick mittlerweile Präsident des Sportkus dem Obersportverein Riesas schilderte eindrucksvoll das Analyseergebnis der Arbeitsgruppe.
Das Sportstadt Riesa Konzept, das die ehemalige Stahlwerkerstadt über die Grenzen Deutschland hinaus bekannt machte, ist nicht als Werbung für Riesa zu verstehen, sondern wie Sport vielen anderen Kleinstädten.
Noch mehrere solcher Termine sollen folgen, bis die Sportbezahlformel für Riesa gefunden ist und durch den Stadtrat beschlossen wird. Bis dahin darf weiter Sport getrieben werden. Für Breitensport soll zukünftig weiter Gelder zur Verfügung stehen. Sollten es einmal Riesaer Sportler in den Spitzenbereich schaffen gibt man diese so schnell wie möglich weg, aus der Sportstadt Riesa.
Quelle:
Riesa TV
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