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Artikel vom: 23.11.2009
So knapp war es nie...
Am 21. November hieß es für die Elbehexen vor heimischer Kulisse antreten gegen den Tabellensechsten TuS Metzingen.
Und eines gleich vorweg, die Mühen der Doering- Mädels sollten trotz guten Spiels nicht belohnt werden. Der erste Torwurf von Marzena Kot sprang von der Lattenunterkante wieder heraus.
Im Offensivspiel lag einiges im Argen, in den ersten zehn Minuten gelangen lediglich drei Tore. Nachdem die Hexen den 4:6-Rückstand zum 6:6 ausgeglichen hatten (18.), lief zunächst gar nichts mehr. Abspielfehler und Wurfschwächen kamen den Gästen entgegen. Dass Annika List neuerdings in der Aufbaumitte agiert scheint fortsetzungswürdig. Trotzdem sah es beim 6:10 in der 25. Minute um die Riesaer Hoffnungen düster aus.
Marzena Kots folgendes Tor löste die Bremsen. Bis zur Pause verkürzten die Elbehexen den Rückstand und setzten die Aufholjagd nach dem Wechsel fort. Vier Treffer nacheinander brachten die erstmalige Führung im Spiel. Den nochmaligen 16:17-Rückstand drehten die Gastgeber schnell wieder zu ihren Gunsten und konnten die 350 Fans nicht nur mit Moral, sondern endlich auch mit schönen Spielzügen begeistern. Hinten ordnete Doreen Geheb die Reihen, vorn ließ sich Marzena Kot nicht beirren. Ihre Rückraumraketen und mehrere schöne Kombinationen, vollendet von Jana Foksova, bescherten den Hexen eine 24:20-Führung.
Beim 26:24 (56.) waren die Sieghoffnungen noch intakt. Danach wollten die Hexen den Vorsprung zu sehr verwalten.
Kurz vor Spielende lagen die Nerven auch bei der Hexenleitung blank und so wurden gehaltene Angriffe emotional am Spielfeldrand quittiert.
In Unterzahl kassierten die Elbehexen dann auch 18 Sekunden vor Schluß das entscheidende Gegentor und verstanden die Handballwelt nicht mehr. Nach diesem Auftritt ist trotz des unglücklichen Endes vielleicht doch noch einiges möglich heißt es von der Trainerbank.
Quelle:
Riesa TV
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