In Flaschen und Döschen abegefüllt, sieht dieses unverzichtbare Mittel des Grauens ganz harmlos aus. 28.10.07: Drehbeginn eines Horrorstreifens in der Rumpelkammer in Riesa. "House of Death", so der Titel des Kurzfilms, kann mit allen klassischen Merkmalen dieses Genres aufwarten, allerdings darf eines auch in Filmen wie diesem nicht fehlen.
Aber auch wenn die freiwillige Komik als filmisches Stilmittel zum Einsatz gebracht wird, bleibt die gewollte Wirkung letztlich nicht auf der Strecke. Seit Ende Oktober wird in der Rumpelkammer eifrig gearbeitet, damit man das Projekt "House of Death" möglichst zeitnah, wie sagt man so schön, im Kasten hat.
Doch auch bei einem scheinbar nicht ausufernden Filmdreh, muss sich der Kopf des Teams, der 25- jährige Rolf Höhne, mächtig ins Zeug legen, auch wenn er auf eine mehr als 10- jährige Erfahrung zurückblicken kann. Alles begann 1996 mit einfachen Mitteln, ersten Gehversuchen in Ton, Technik und Akteuren vor der Kamera. Doch in den vergangenen Jahren hat der motivierte Jungregiesseur viel dazu gelernt - Professionalität und Aufwand sind mit dem aktuellen Film gestiegen.
Aber kaotisch hin oder her, die Laiendarsteller sind nach den vielen Tagen vor der Kamera um etliche Erfahrungen reicher und in einem Horrorfilm mitgespielt zu haben, kann nicht jeder von sich behaupten.
Voraussichtlich im zeitigen Frühjahr soll der gruselige Streifen in die regionalen Kinos, so der Wunsch des Regisseurs, Rolf Höhne.
Anzeige
-


