Das vorgegeben Szenario war durchaus realistisch. Ein Bahnunfall mit zahlreichen Toten und Verletzten. Im Rahmen einer Übung erprobten die Landkreise Riesa Großenhain und Meissen die Zusammenarbeit ihrer Rettungskräfte. So waren die Kameraden der FFW Großenhain besonders gefordert, waren sie doch die ersten am Unglücksort dem Cottbuser Bahnhof. Immer unter kritischer Beobachtung zahlreicher Schiedsrichter, so auch dem Chef der Riesaer Feuerwehr Egbert Rohloff. Nach der Bergung der Verletzten müssen die Rettungskräfte eine vernünftige Erstversorgung darstellen können bevor die Opfer der Katastrophe in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden können. Hier gilt es nicht nur Wunden zu versorgen auch unter Schock stehende Passagiere gilt es zu behandeln. Der Leiter der DRK Rettungswache Reiko Pöschl beurteilt die Arbeit der Sanitäter. Zu Beginn der gemeinschaftlichen Übung hatten sich zahlreiche Helfer diese Aktion wohl wesentlich leichter vorgestellt. Im Laufe der Zeit liessen sich die Defizite der Einzelnen erkennen. Genau das war Zweck der gemeinsamen Übung der über 200 Helfer. In der Nachbereitung werden nun Abläufe optimiert und Schwachstellen behoben. Gut jedenfalls, dass sich die Rettungskräfte mit Unterstüzung der Bahn dem Ernstfall stellen konnten.
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