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Artikel vom: 05.01.2012
Der 6. Demonstrationslauf am Heidebergdreieck
Eine nasse Angelegenheit

Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes am vergangenen Sonntag. Unwetterartiger Regen sollte sich über Sachsen und somit auch über der Rennstrecke des 6. Demonstrationslaufes über Mautiz ausbreiten. Die Vorbereitungen sind natürlich längst getroffen worden, Rennabschnitte gesichert, Streckenposten aufgestellt. Fahrer in 6 Rennklassen waren am Morgen im Fahrerlager eingetroffen. Zwischen Weida, Mautitz und Groptitz sollte es in den darauf folgenden Stunden zur Sache gehen, Autorennwagen und Gespanne waren ebenfalls am Start und boten spannende Einblicke für die Zuschauer am Streckenrand. Motorräder ab dem Baujahr 1945 bis 1980 kämpften sich schließlich durch den Regen, natürlich in den unterschiedlichsten Kubikvarianten. Neu in diesem Jahr, durch Sender an jedem Motorrad und entsprechende Technik wurden die Zeiten jedes Fahrers genau gemessen. Die Kunst der Fahrer bestand nun darin, jede weitere Runde in möglichst genau dieser gemessenen Zeit zu absolvieren und somit den Sieg einzufahren. Gar nicht so einfach war das für die Piloten, denn der Regen mischte kräftig mit, was allerdings nicht zum Stopp des Rennens führte, dafür aber für ein weiteres Highlight. Viele Autos, Wohnwagen und Lkw saßen nach dem Dauerregen im Schlamm fest, wurden aber mit Hilfe von Jeeps und Traktoren aus der matschigen Situation befreit. Die Sieger der verschieden Rennklassen wurden ausnahmsweise im Trockenen gekürt. Dank der guten Organisation der Rennleitung und der vielen Helfer, neigte sich ein spannender, nasser und abwechslungsreicher Tag mit positiver Bilanz und ohne nennenswerte Unfälle seinem Ende entgegen.
Quelle:
Riesa TV
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