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Artikel vom: 30.12.2011
Braunes Gold für Riesa
Ausstrahlung: 01.04.2011

[Ausstrahlung am 01.April 2011]
Wenn man denk es geht nichts mehr, tut sich an anderer Stelle wieder ein Chance auf. So auch in Riesa, hier befindet sich eines der größten Braunkohlevorkommen zwischen Leipzig und der Lausitz. Ein so genanntes Braunkohleauge konnte im Bereich Gewerbegebiet Geschwister Scholl Straße erkundet werden. Vor ungefähr 500 Milliarden Jahren hat sich hier am Elbufer im damaligen Urstromtal eine regelrechte Braunkohelhalde angestaut. Findige Riesaer Unternehmer haben den Wert des schwarzen Goldes bereits erkannt und sind aktiv geworden. Die ESAM GmbH ein Riesaer Energieerzeuger hat bereits die ersten Probebohrungen durchgeführt. Dessen Chef Sven Wilhelm ist begeistert von den ersten Ergebnissen. Auf der Apfelplantage haben sich die Bohrungen bereits rumgesprochen. Karl Heinz Röschke, der hier im Gewerbegebiet seinen Betrieb hat, lebt schon lange mit dem braunen Zündstoff in seiner Nähe. Wenn sich Röschke und seine Nachbarn da mal nicht täuschen. Die Pläne für die Effekte des Braunkohleabbaus sind bei der ESAM schon realativ weit fortgeschritten. Eine Braunkohlefabrik soll im RIO Industriegebiet errichtet werden. Und das freut das Wirtschaftsforum. Das hat sich die Schürfrechte beim Bundesbergbauministerium bereits gesichert ohne die Stadt Riesa darüber zu informieren. Kurt Hähnichen blickt goldenen oder vielleicht besser braunen Zeiten für Riesa entgegen. Das in dem markierten Bereich bald die Bagger nach Braunkohle graben, davon sind Hähnichen und Wilhelm überzeugt. Wie 50 Prozent einer ganzen Stadt umgesiedelt wurden und Riesa die reichste Stadt in Ostdeutschland wurde, davon werden noch Generationen sprechen.
Quelle:
Riesa TV
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