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Artikel vom: 11.01.2012
Perfektion und Eleganz im Wasser

Dort, wo es normalerweise um Geschwindigkeit geht und wo Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage entscheiden, konnte man hier in den vergangenen Tagen eine ganz andere Sportart im Wasser beobachten. Kraft und Ausdauer gepaart mit Eleganz und Synchronität. Das Sprungbecken des Riesaer Hallenschwimmbades war in den vergangenen Tagen Trainingsstätte der japanischen Nationalmannschaft der Synchronschwimmerinnen. Nach der Suche für einen perfekten Trainingsstandort zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2012 absolvieren die Sportlerinnen samt der Trainerriege nun hier das erste von mehreren Trainingslagern. Mehrere Stunden täglich sind die Nixen im 29 Grad warmen Wasser und ziehen die zigfachen Wiederholungen durch, ohne mit der Wimper zu zucken. Sämtliche Tauchgänge, Figuren und auch die kleinste Zehenbewegung werden analysiert und mit Hilfe wassergeschützter, digitaler Technik noch am Beckenrand ausgewertet. Schließlich werden bei den olympischen Spielen selbst winzige Fehler dazu führen, ganz schnell in das Hintertreffen zu geraten.
Im April wird die Mannschaft aus Fernost wieder in Riesa Station machen. Dann wird der Kür mit den abschließenden Detailarbeiten die Krone aufgesetzt und im Anschluss geht's auch schon nach London zur entscheidenden Olympia-Qualifikation.
Quelle:
Riesa TV
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