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Artikel vom: 06.09.2010
Archäologischen Funde in Zeithain

Präsentation der archäologischen Funde im ehemaligen Kriegsgefangenenlager Zeithain
Drei Wochen lang forschten 14 Jugendliche aus Spanien, Japan, Russland, der Ukraine und der Türkei, auf dem ehemaligen Geländes des Kriegsgefangenenlagers Zeithain.
Zur Abschlusspräsentation des diesjährigen internationalen Jugendlagers konnten sie kleine aber wichtige archäologische Funde präsentieren.
Das ehemalige Stalag 304 IV B war das größte deutsche Kriegsgefangenenlager im zweiten Weltkrieg.
Durch die Nutzung als Truppenübungsplatz durch die Sowjetarmee nach sind nur noch wenige Spuren auf den ersten Blick zu erkennen.
Seit 2003 organisiert der Förderverein Ehrenhain Zeithain und die Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft gemeinsam mit dem Service Civil International diese Grabungen.
In diesem Jahr suchte man nach den Spuren der ehemaligen Entlausungsbaracke.
Grabungsleiterin Barbara Schulz konnte den Anwesenden die Fundamente dieser Baracke zeigen.
In mühevoller Kleinarbeit hatten die Grabungsteilnehmer wesentliche Details freigelegt.
Peter Noack
Quelle:
Riesa TV
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